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März 2017

Champagne - Aube

TARLANT

...das Handwerk der Finesse.
Bei den Tarlants ist Champagner eine Familienangelegenheit. Seit 1780 sind sie Winzer in Oeuilly. Das besondere Verhältnis zu den Weinbergen drücken Jean-Mary Tarlant und sein Sohn Benoît (die zwölfte Generation!) dadurch aus, dass sie auf den Einsatz von Chemie verzichten: „Unser Ansatz ist überlegt und nachhaltig und fördert die natürliche Vielfalt sowie die Mikroorganismen im Boden.“ Bei der Tarlant Reserve Brut kommt die ganze Erfahrung der Familie ins Spiel, denn es handelt sich um eine Assemblage aus einem Basisjahrgang und drei älteren Reservejahrgängen aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir. Dabei sorgt Chardonnay für Frische und Länge, Pinot Meunier für Frucht und Rundheit und Pinot Noir für Körper und Struktur. Weiter Besonderheiten sind die Düngung mit selbstproduzierten Kräuteressenzen und der Verzicht auf Dossage wo irgend möglich.

RUPPERT-LEROY

Biodynamischer Newcomer-Winzer von der Aube mit extrem charakterstarken, eigenwilligen aber auch in jungen Jahren bereits sehr gut trinkbaren Champagnern. Spontane Vergärung, Ausbau in Stahl und Holz. Die malolaktische Vergärung wird nicht unterbunden; Abfüllen ohne Schönung und Filtration.
Das hat uns schwer beeindruckt! Da leben zwei wirklich ihren Traum und zwar völlig kompromisslos. Die ehemaligen Englischlehrer Bénédictine Ruppert und Emmanuel Leroy haben sich auf dem Grundstück ihrer Eltern ein Holzhaus gebaut in dem sie mit ihren drei Kindern und einem Rudel Hunde leben. Eine echte Blockhütte! Auf dem riesigen Gelände stehen außerdem Ställe mit Pferden, Kühen, Schweinen, Hühnern und und und.
Hier wird der gesamte biodynamische Prozess gelebt. man macht das Heu, den Dünger, bewirtschaftet mit Pferden etc. Das ist unglaublich viel Arbeit! Beide wirken aber extrem zufrieden und enorm gesund - das macht wohl die viele körperliche Betätigung im Freien. Seit 2014 ist der Betrieb Demeter-zertifiziert.

Der Unterschied zu den Weinbergen in der direkten Nachbarschaft ist extrem: Bei Ruppert-Leroy kann man viele Wildkräuter direkt vom Boden essen, es duftet und summt. Im Weingarten gegenüber ist alles tot und braun, kein grüner Halm ragt aus dem Boden - der wirkt wie zubetoniert! Sicher wird beim Spritzen auch etwas herüber wehen, das lässt sich nicht vermeiden, jedoch liegt der enorme Unterschied eben im Boden. Das sieht man den Reben an - sie leben in einem lebendigen Umfeld in einem gesunden Boden, ziehen sich die besseren und natürlichen Nährstoffe - daraus muss ein besserer Champagner entstehen! 

Text & Bilder: Michael Pech

 

 

 

 

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