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Teil 1

Beaujolais ⇔ St. Aubin

 

Philipp & Richi on the road again, top motiviert - dieses Jahr sogar inklusive Laufmode für die Rehabilitation nach den ausgiebigen Kostmarathons... - damit die „Birne“ frisch bleibt für die Unmengen an Wein & Information!

Erste Station gleich was Neues!
...ein kleines, feines Projekt am nördlichen Zipfel des Beaujolais - genannt Jules Desjourneys. Die verkannte Rebsorte Gamay im absoluten Endstadium, quasi endgeil! Der Perfektionist Fabienne Duperray setzt hier neue Maßstäbe in dieser noch immer schwer vom „Nouveau" gezeichneten Region.
Mehrere kleine Parzellen in den Cru's Morgon & Fleurie erbringen mit ihrem beachtlichen Rebstockalter zwischen 65 & 100 Jahren + wahre Essenzen. Leider sind die wenigen Flaschen der Domaine in aller Welt begehrt. Die Chancen auf eine kleine Zuteilung stehen allerdings erfreulicherweise gut, also ...Watch out!

Danach ein angenehmer Sonntag bei unseren Freunden Janotsbos.
Der Jahrgang 2016 war leider von den selben klimatischen Auswüchsen betroffen wie hier zu Lande. Frost nach frühem Austrieb und im Spätsommer Hagelgewitter. Für Titi & Richard war es vergangenen Herbst kaum möglich, Trauben & Most aus ihren Regionen zu bekommen; sind sie doch ein klassischer Negociant“ - also Winzer ohne eigenen Rebflächen-Besitz. Wie viele von euch wissen, haben wir es hier mit den teuersten Rebflächen der Weinwelt zu tun. Diese Form des Weinguts hat hier eine lange Tradition.
Aktueller Jahrgang der Janotsbos-Weine ist allerdings noch 2013 - der Wechsel auf 2014 erfolgt im Laufe des Jahres.

Ähnlich gedämpft war die Stimmung von Dominique Lafon. Seine prestige-trächtige Domaine in Meursault hat auch in einem schwierigen Jahr hohe Erwartungen zu erfüllen. An dieser Stelle sei allerdings festgehalten, dass die von uns verkosteten Jahrgänge 2015 & 2016 eine sehr gute Qualität aufweisen - wenn auch die Keller halb leer sind.

„Frischen Wind“ bringt unser nächster Besuch - ein Geheimtip in dieser klassische Herkunft.
Die Domaine Bernard-Bonin, von der wir an unserem ersten Abend einen fantastischen Meursault verkostet haben. Veronique & Nicolas Bernard bewirtschaften ihre Rebflächen in den besten Lagen vollständig biodynamisch, arbeiten streng nach dem Mondkalender, und verwenden nur geringe Dosen an Schwefel in ihren Weinen. Also hier mal wirklich: Vin Naturel, wie auf dem Rückenetikett zu lesen ist, ohne Schönung & Filtration, ohne Aufzuckern und Säuerung, ohne Beigabe von Enzymen oder Hefen. Diese ehrlichen Weine zeigen sich straff und fokussiert. Sie repräsentieren sowohl ihren Jahrgang, als auch viel Persönlichkeit aus dem jeweiligen Terroir.

Es folgte ein gewohnt konstant-hohes 15er Set unseres heimlichen Superstars aus Chassagne-Montrachet - Jean-Marc Pillot - welches mühelos an 2013 anschließt.
2014 war definitiv ein Ausreißer nach oben - brilliant! Die 15er stecken mit viel Energie & Präzision spielend den diesmal etwas höheren Anteil neuer Fässer von ca. 30% weg. Fantastische Burgunder - Rot wie Weiss!

Vor der Weiterfahrt ins Chablis machten wir noch einen kurzen Abstecher nach St. Aubin zu einem der Stars der Naturwein-Szene - Dominique Derain. Der frühere Fassbinder kaufte seine ersten Rebflächen 1988 und arbeitete in Weingarten & Keller von Beginn an biodynamisch. Wir verkosteten zusammen mit seinen charaktervollen Weinen auch jene seines Nachbarn und Freundes Julien Altaber, welcher zusammen mit seiner Frau die noch junge Domaine Sextant betreibt. Bei beiden geht es zu 100% ausschließlich um den Wein, soviel steht fest. Einfachste Weinbereitung ohne technischen Schnick-Schnack - grandiose Weine mit Ecken & Kanten!

 


⇒Weiter zu Teil 2 - Chablis ⇔ Savenniéres

 

 

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