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Norditalien ...mal anders!

3. - 4. August 2015

Am Beginn der Reise stand eine Einladung unseres neuen Lieblingsweinguts aus Südtirol, dem Nusserhof. Das brachte uns auf die Idee, wir könnten doch auch gleich auf einen Abstecher ins italienische Karst fahren, um dort einen Geheimtip zu testen. Und da wir schon mal unterwegs waren, durfte ein Kurzbesuch bei Amarone-Großmeister Giuseppe Quintarelli nicht fehlen.

Andere würden für so ein Programm geschätzte drei Tage oder mehr einplanen. Wir absolvierten die knapp 1.300 km in weniger als 48 Stunden! Aber die Besuche der Welt unserer Winzer laufen eigentlich immer so geballt ab - daran sind wir schon gewöhnt. 

Unseren ersten Stop machten wir bei Paolo Vodopivec, einem Naturwein-Produzenten, der seine Weingärten im italienischen „Carso“ bewirtschaftet. Ich war optisch sofort in Süd-Australien - die Landschaft gleicht den berühmten Terra-Rossa-Böden wie ein Ei dem anderen. Rote Erde, alte Reben, von der Sonne gebleichtes, gelbes Gras und darüber ein makellos-blauer Himmel. Die nächste Überraschung war, Paolo arbeitet ausschließlich mit der autochthonen Rebsorte Vitovska.

Eines haben alle unsere Winzer gleich: der erste Weg führt immer in die Weingärten, denn dort entsteht die wahre Qualität. Paolo vergärt seine Weißweine spontan und zum Teil auf der Maische, je nach Jahrgang. Der Ausbau erfolgt für 4 Jahre in Amphoren und in großen Eichenholz-Fässern. Was sich jetzt sehr nach „orange wine“ anhört, überrascht dann bei der Verkostung. Die Weine sind balanciert und voller Energie; lassen die übliche Aromatik maische-vergorener Weine missen. Vielmehr sind sie straff, elegant & filigran; mineralisch von Herkunft und Rebsorte geprägt.
Unser Urteil: Der Herr Vodopivec ist ein Meister seines Fachs.

Nach einem Sprung ins kühle Nass und einer obligatorischen Portion Spaghetti Vongole im Dama Bianca ging es weiter Richtung Valpolicella. Pünktlich um 8 Uhr morgens waren wir auf eine flotte Kellerführung beim Weingut Giuseppe Quintarelli in Negrar. Der alteingesessene Betrieb wird von Enkel Francesco bestens weitergeführt und im Moment behutsam umgebaut. Die Qualität der Weine ist wie immer top, zweifelsohne eines der Spitzenweingüter Italiens.

Gegen mittag trafen wir dann beim ursprünglichen Grund unserer Reise ein - beim alt-ehrwürdigen Nusserhof in Bozen. Eine flotte Weingarten-Besichtigung mit Hausherrn Heinrich Mayr. Eine hervorragende Verkostung mit Elda, der Dame des Hauses und mit Tochter Gloria. 
VernatschLagreinTeroldego und Blaterle - die Rebstöcke zum Teil bis zu 100 Jahre alt, biodynamisch bewirtschaftet und mit geringer Schwefelzugabe werden die Weine behutsam im großen Holz ausgebaut.
Mit einer Vertikale des Lagern Riserva von 1994 bis 2009 konnten wir uns auch von der Lagerfähigkeit der Weine überzeugen. Die Weine gehören zu den am höchsten bewerteten des Landes und finden sich natürlich auch in den 
Schæffer's TOP-TEN.

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